Nachhaltig produziert – Green Fashion und Upcycling

Der schnelle Wechsel der Modetrends ist zweifelsohne spannend und viele können es kaum erwarten, wenn die neuen Kollektionen in die Regale kommen. Die wenigsten Menschen fragen sich jedoch, was mit der alten Kleidung passiert. Unternehmen und Textilverbände geben sich zwar bedeckt mit Auskünften über ihre vielen Mengen an Abfall, aber jedem dürfte klar sein, dass dieser erheblich ist.

Zudem kommen noch Unmengen an Verschnitten sowie Stoffresten dazu und laut Statistischem Bundesamt wandern jedes Jahr um die 100.000 Tonnen Bekleidungsabfall in den Müll. Findige Köpfe setzen diesen drastischen Zahlen einen Gegentrend. Upcycling heißt die Devise, die hervorragend die grüne Mode ergänzt.

Nachhaltigkeit in der Mode

Mode, die umweltschonend ist, gehört zwar noch zu den Nischenprodukten, aber liegt im Trend. Sie arbeitet sich hartnäckig ihren Weg aus der Öko-Ecke heraus, damit auch andere Käuferschichten auf sie aufmerksam werden. Trendbewusste, einkommensstarke Fashionistas greifen längst zur Bio-Kost und nachhaltig produzierten Waren. In der Modewelt hat die Nachhaltigkeit noch nicht richtig Fuß gefasst, was sich allerdings gerade ändert. Längst gibt es grüne und damit umweltfreundliche Mode, die Glamour ausstrahlt. Bei ihrer Herstellung wird gänzlich auf den Einsatz von umweltbelastenden Stoffen verzichtet und inhumane Arbeitsbedingungen kommen in keinem Arbeitsschritt vor. Um dem großen Textilabfall entgegenzuwirken, ist das Upcycling kreiert worden. Bei diesem schneidern die Designer aus nicht mehr genutzter Kleidung neue Hosen, Kleider, Röcke und Shirts, wodurch diese Mode durch Nachhaltigkeit gekennzeichnet ist. Das Upcycling ist auch längst zu einem Trend innerhalb der DIY-Bewegung geworden.

Der Umwelt zuliebe

Grüne Mode und Upcycling schonen die Umwelt. Durch die hohe Sozialverträglichkeit dieser Bekleidung stellt sie einen wichtigen Beitrag innerhalb eines nachhaltigen Lebensstils dar. Sie setzt sich mit der Verknappung der Ressourcen auseinander, möchte Materialkreisläufe revolutionieren und Wege für ein anderes Wirtschaften präsentieren. Dabei löst sie selbstverständlich nur ein Teil des Problems.

Die eigentliche Problematik beginnt jedoch bei dem Konsumverhalten von jedem einzelnen Verbraucher. Auch durch den häufigen Kauf von grüner Mode und Produkte des Upcyclings wird die Umwelt belastet. Für eine optimale Umsetzung dieses Konzeptes müsste es durch ein verändertes Kaufverhalten der Konsumenten unterstützt werden.

Upcycling und grüne Mode leisten einen Beitrag zum Umweltschutz. Sie gehen auf die Prinzipien der Nachhaltigkeit ein und stehen somit für einen schonenden Umgang mit Ressourcen sowie eine hohe Sozialverträglichkeit. Durch ein verändertes Konsumverhalten könnten diese Trends gefördert werden.

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