Kinder sind die Zukunft – Nachhaltigkeit kann man lernen

Nur wenn aktuelle und kommende Generationen nachhaltig mit den Ressourcen der Umwelt umgehen, ist langfristig eine hohe Lebensqualität in gesunder Umgebung möglich. Deshalb spielt heute in allen großen und kleinen Dingen das Thema Nachhaltigkeit eine so gravierende Rolle. Diese Erkenntnis darf jedoch nicht nur durch die Eltern gelebt werden, sie muss auch an die Kinder weitergegeben werden. Doch wie lässt sich der Nachwuchs zu nachhaltigem Denken und handeln erziehen? Dazu gibt es konkrete Strategien, die vor allem darauf abzielen, bestimmte Werte und Verhaltensweisen  zu vermitteln.

Emotionale Ansätze schaffen

Kein Kind wird sich umweltbewusst verhalten, weil es ihm gesagt wird – es muss ihm vielmehr vorgelebt und mit emotionalen Faktoren besetzt werden. Der erste Schritt dazu ist es, dem Nachwuchs eine positive Verbindung zur Natur zu verschaffen. Das gelingt beispielsweise durch Spaziergänge im Wald, bei denen der natürliche Entdeckungsdrang der Kids ausgenutzt werden kann. Auch das Basteln mit in der Natur gesammelten Materialien oder das Mithelfen bei der Gartenarbeit unterstützen diese wichtige emotionale Beziehung der Kinder zur Natur.

Aktiv werden und Vorbild sein.

Eltern sollten darüber hinaus bewusst den aktiven Umgang ihrer Kinder mit Natur und Umwelt fördern. Das kann zum Beispiel durch die Hinwendung zu einer Outdoor-Sportart geschehen, durch die Anmeldung bei den Pfadfindern oder Ferien auf dem Bauernhof. Natürlich müssen Eltern darüber hinaus auch eine Vorbildwirkung erfüllen: Wer sich vegetarisch ernährt, seinen Müll trennt, in Umweltorganisationen aktiv ist oder auf dem Wochenmarkt heimische Produkte einkauft, leitet seinen Nachwuchs an, es ihm nach zu tun. Wichtig ist auch, den Kids das eigene Handeln und die Bedeutung dessen für die Umwelt zu erklären.

Umweltbildung in der Schule

Auch darauf, wie das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit in der Schule vermittelt wird, haben Eltern Einfluss. So können beispielsweise Schulausflüge in Naturreservate initiiert oder der eigene Betrieb für eine Klassenexkursion zum Thema umweltbewusstes Arbeiten im Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Und bereits im Kleinen – zum Beispiel beim Pausenbrot – beginnt diese Thematik: Statt industriell verpackter Fertignahrung sollte dem Kind frisches Obst, Gemüse und Brote in wieder verwendbaren Verpackungen mitgegeben werden.

Die Faktoren in der Erziehung, die zu umweltbewusster Entwicklung der Kinder beitragen, sind vielfältig.

Maßnahmen

- Berührungen mit der Natur schaffen – z.B. durch Ausflüge, Basteleien und Sport; Nachhaltigkeit vorleben – z.B. durch bewusstes Einkaufen, Engagement in Umweltorganisationen oder auch simple Mülltrennung

- Nachhaltigkeit beim Pausenbrot – durch selbst verpackte gesunde Lebensmittel statt abgepackter Fertignahrung; Unterstützung von Umweltbildung im Unterricht und während Schulausflügen; Schulweg möglichst nicht per Auto sondern per pedes zurück legen

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